L E I S T U N G S K A T A L O G
zum Verwaltervertrag von Eigentumswohnungen

 

Präambel:

 

Während der gesamten Verwaltungszeit werden folgende Grundsätze eingehalten:

1.

für jede Hausverwaltung wird ein eigenes Treuhandkonto, lautend auf die Eigentümergemeinschaft, eingerichtet und   geführt.

2.

Es besteht eine spezielle Vermögensschadenhaftpflichtversicherung.

3.

Die Zuverlässigkeit ist durch die Genehmigung nach § 34 c GewO nachgewiesen.

4.

Die Fachkenntnisse werden durch turnusmäßige Seminare erweitert.

 

 

A.

ALLGEMEINE VERWALTUNGSLEISTUNGEN

 

in der Reihenfolge eines Wirtschaftsjahres:

1.

Buchführung entsprechend den kaufmännischen Bestimmungen:

 

Verbuchen der Hausgeldzahlungen

 

Bezahlen der Rechnungen

 

Anlage der Instandhaltungsrücklage

 

Mahnwesen

 

Vornahme des Jahresabschlusses ( Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben)

2.

Vorbereitung der Rechnungsprüfung und Vorlage der Rücklagenverwendung.

3.

Erstellen der Einzelabrechnung für jeden Eigentümer mit Ausrechnung seines Anteils.

4.

Erstellen des jährlichen Wirtschaftsplanes. Bei Änderungen: Berechnung des neuen Hausgeldes und Versand an alle Eigentümer.

5.

Einladung zur Eigentümerversammlung.

6.

Leitung der Eigentümerversammlung.

7.

Versand des Protokolls an alle Eigentümer.

8.

Ausführung der gefaßten Beschlüsse.

9.

Regelungen im Zusammenhang mit der Hausordnung und der Gemeinschaftsordnung.

10.

Erledigung von Angelegenheiten der Eigentümergemeinschaft

 

grundstücks- und baurechtlicher Art

 

nachbarschaftsrechtlicher Art

 

abgabenrechtlicher Art

 

versicherungsrechtlicher Art

 

Verhandlungen mit Behörden und Versorgungsunternehmen in Gebührenfragen, Energielieferungsfragen und ordnungsrechtlichen Fragen.

11.

Abschluß von Dienstleistungs- und Lieferantenverträge im Namen der Wohnungseigentümer.

12.

Abschluß, Kündigung, Änderung und Überwachung von Versicherungsverträgen im Namen der Wohnungs- eigentümer.

13.

Schadensmeldung und Abwicklung von Versicherungsfällen.

14.

Abrechnung der Einnahmen von gemeinschaftlichen Anlagen und Einrichtungen.

15.

Änderung der Verwaltungsunterlagen, die erforderlich werden

 

durch Änderung von Gesetzen und Verordnungen

 

durch Änderung der Teilungserklärung oder sonstigen Vereinbarungen

 

Abgabe von Zustimmungserklärungen, Prüfungen und Stellungnahme bei gewerblicher Nutzung und Konzessionsgesuchen

 

bei Werbeflächen in genehmigungspflichtiger Form

 

bei baulichen Veränderungen innerhalb des Sondereigentums gegenüber Behörden und Versorgungsunternehmen für Bereiche außerhalb des Gemeinschaftseigentums.

16.

Beratung der Eigentümer bei Modernisierungsmaßnahmen sowie Energie- und Kosteneinsparungen.

17.

Beratung der Eigentümer bei Maßnahmen der Verwaltung über die Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen.

18.

Handlung als Zustellungsbevollmächtigter (Kraft Gesetzes) im Sinne der Gemeinschaft.

19.

Veranlassung von Rechtsmaßnahmen.

20.

Vertretung bei Umlegungsverfahren, Sanierungsverfahren und sonstigen Maßnahmen, die durch private oder öffentliche Belange ausgelöst werden.

21.

Mitwirkung bei Klageverfahren und Beweissicherungsverfahren.

 

 

B.

TECHNISCHE VERWALTUNG

1.

Überwachung des baulichen Zustandes des gemeinschaftlichen Eigentums.

2.

Einholung von Kostenvoranschlägen im Rahmen der allgemeinen Verwaltung, soweit notwendig, Beiziehen von    Sonderfachleuten auf Kosten der Gemeinschaft

3.

Vergabe von Reparaturarbeiten.

4.

Rechnungsprüfung.

5.

Aufbewahrung der die Wohnanlage betreffenden Planunterlagen.

6.

Aufbewahrung von Sicherungsscheinen für die zentrale Schließanlage.

7.

Abschluß von erforderlichen Wartungsverträgen.

8.

Einstellen von Hausmeister und Reinigungskräften nach Absprache und Überwachung  der Tätigkeit.

 

 

C.

BÜRO-LEISTUNGEN

1.

Anfertigen von Kopien gegen Gebühr, Versenden von Unterlagen an den Verwaltungsbeirat kostenlos

2.

Ordnen und Archivieren der Verwaltungsunterlagen, Wartungsverträge, Versicherungspolicen usw.

 

 

D.

ZUSATZLEISTUNGEN

 

gegen gesonderte Bezahlung

1.

Mahnungen und Abmahnungen an säumige / verantwortliche Miteigentümer zu Lasten des Verursachers je 10,00 €

2.

Zustimmung als Verwalter bei Eigentumswechsel gegenüber dem Notar.

3.

Durchführung weiterer Versammlungen im gleichen Jahr, die  durch Beschlußunfähigkeit oder auf speziellen Antrag ohne Verschulden der Verwaltung notwendig werden.

 

 

 

(c) 2010 GÖBEL+WALTER